Aloa,

Schön ruhig und entspannt, so hatten wir uns die 2. unserer Nachurlaubsarbeitswoche vorgestellt, wir wähnten die Hälfte unserer Kunden noch im Urlaub, alles ganz entspannt und ruhig …
Aber wie so oft kommt doch alles anders als gedacht,
eigentlich gilt unser aktuelles Bio- Zertifikat noch bis Ende 2010, zu unserem Vergnügen stand uns am letzten Donnerstag schon die nächste Kontrolle ins Haus, alles halb so wild, nur vorbereitet wollen diese Termine gut sein. Bei einem recht ansehnlichen Stundenlohn der netten Kontrollstelle (wäre ich doch auch nur Kontrolleur geworden, schluchz) hätte die Differenz von einer 3stündigen Kontrolle zu einer 10stündigen unweigerlich eine satte Preiserhöhung in der Gemüseauslage bedeutet, aber keine Angst, nach 3 Stunden war alles erledigt.
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Hallo,

Auch wenn sich unsere Landwirte momentan nichts sehnlicher wünschen als etwas Regen,
können wir persönlich doch gern auf ihn verzichten, die Eingewöhnung in unsere alte Umgebung fällt bei Sonnenschein um ein vielfaches einfacher aus als bei Regen.
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Moin Moin,

Wir hoffen das sie alle eine angenehme Zeit im Urlaub oder zu Hause hatten ( oder, es sei gegönnt weiterhin haben oder noch antreten werden ). Wir haben uns jedenfalls etwas erholt und starten nun wieder voller neuem Elan in die neue Saison.

Es hat sich einiges getan auf dem Obst und Gemüse Sektor. Wenn zum Beispiel Karl Heinz Hankens Beschreibungen des Kohls auch nur annährend zutreffen, sollte die Ware lieber in eine Vitrine zu Ausstellungszwecken, als in den Topf. Der Kohl ist schön, sehr sehr schön, durch die Bank, alle Sorten.
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Moin,

Wie die Meisten von ihnen ja wissen,
stehen wir mit unserem Verkaufsanhänger auch auf dem Bloherfelder Wochenmarkt, Ecke Kennedystraße.
Wie das Leben so spielt, wird der alte Marktplatz nun aufgehübscht und der Markt zieht erst mal für die vorgesehene Bauzeit um.
Der neue Platz ist der 2. Parkplatz gegenüber der Polizeiwache, vor der Hausnummer 20 in der Kennedystraße.
Die größte Sorge der anderen Marktbeschicker ist, dass die Kunden die Stände nicht wiederfinden, einige berichteten von ähnlichen Standortwechseln dieser Art, Kunden hätten über Monate hinweg die vertrauten Stände nicht besucht, obwohl sie nur ganze 5 Meter weiter standen oder einfach nur nicht mehr in der gewohnten Reihenfolge standen.
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Hallo,

Seit den letzten Zeitungsberichten, dass konventionelles Obst und Gemüse genauso „gut“ ist wie biologisch erzeugte Lebensmittel, fühlen sich die ewig gestrigen Kritiker im Aufwind. Wenn Mensch bedenkt, dass bei den allermeisten dieser Spötter bestenfalls mal ne Kartoffel neben ihrem Steak vertrocknet und sie Möhren nur in Kombination mit Erbsen erkennen, ist auf diesen Sachverstand natürlich Verlass.
Unser Sachverstand sagt uns, dass Lebensmittel, die mit giftigen Schädlingsbekämpfungsmitteln, ohne Sonne, in Nährlösungen oder mit salzlöslichen Düngern, womöglich im Winter unter Glas oder weiß der Himmel wie erzeugt werden, nicht nur nicht von uns gehandelt werden, wir halten sie einfach schlicht nicht für empfehlenswert.
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Moin Moin,

Der Sommer ist ja leider immer noch etwas am schwächeln und so fiel die erste Lieferung der Erdbeeren von Stefan Korte auch geschmacklich noch nicht auf höchsten Niveau aus.
Die kleinen vernarbten Stellen an den Beeren sind Frostschäden, die entstanden sind als die Pflanzen begannen Früchte anzusetzen.
Die Korte’s meinen, das die nun kommenden Früchte keine Vernarbungen mehr aufweisen, gar köstlich munden und die erste Lieferung vergessen lassen…
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Hallo,

Das Schöne an Wochenmärkten ist das unentwegte Gequatsche der Marktbeschicker untereinander, hier werden reichlich Tips und Tricks der Produktoptimierung ausgetauscht. Nase rümpfend stand ein “ konventioneller“ Gemüsehändler vor dem Biogemüsestand unseres Vertrauens und bemängelte die lustlose Dekoration des gleichen,
„Sach ma, is doch WM, kannste doch so nich lassen: Ich habe alle Eissalate in ne Fußballfolie eingewickelt, nehm ich 20Cent mehr für und verkaufe die doppelte Menge, musste auch ma midde Zeit gehn!“ Besonders schön war die Betonung auf auch mal… Deutlich war in seinen Augen die Verachtung über die hinterwäldlerischen Ökos zu sehen.
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Moin Moin,

Glücklicherweise brechen nun langsam (gemüsebezogen) freundlichere Zeiten an,
genau der richtige Zeitpunkt, um einen unserer Haupterzeuger mal etwas genauer vorzustellen:
Hein Hanken aus Goldenstedt bei Vechta ist unser Haupt- Kartoffellieferant, aber nicht nur Kartoffeln wachsen auf seinen Äckern…
Karl-Heinz Hanken ist einer der wenigen Landwirte im Kreis Vechta, die auf biologisch kontrollierte Landwirtschaft setzen. Seit mehr als 20 Jahren bietet er unter dem Dach des Bioland- Verbandes den traditionellen Mix aus Pflanzenbau und Tierhaltung. Über 20 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche verfügt sein eher kleiner Hof. Hier werden Getreide, Gemüse und Kartoffeln angebaut, in den Ställen und Auslaufflächen tummeln sich 60 Schweine.
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