Grünkohl erst bei richtig Frost.

Moin moin,

Auch wenn schon seit geraumer Zeit alle Welt die Grünkohlsaison für eröffnet erklärt, haben unsere regionalen Erzeuger noch keine Lust ihre Pflanzen zu ernten:  „Da muss es  erstmal richtig knacken, bevor ich da ran gehe,

Bio-Möhren BVH vom Ökohof

is doch noch viel zu warm“… war nur eine der treffendsten Bemerkungen. Für alle, die es gar nicht mehr aushalten können, haben wir in unserem neuen Bioladen Monatsangebot Grünkohl im Glas von Marschland, der ist sehr zu empfehlen, wenngleich der Anblick unserer Kurzen beim gemeinsamen Rupfen der frischen Grünkohlpalmen einfach nicht zu ersetzen ist. Seit kurzem gibt es bei uns sogar vegane Pinkel aus der Region, die schmeckt als Alternative sehr gut, nur an dem künstlichen Darm könnte gern noch etwas gewerkelt werden.
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Unserer Meinung nach gehören Bio und Fair zusammen

Moin moin,

Dank der für diese Jahreszeit ungewöhnlich angenehmen Temperaturen, konnten wir in der letzten Woche nochmals regionale Zucchini von Hein anbieten, die Pflanzen haben die warmen Temperaturen genutzt und sind nochmals ausgetrieben, nun jedoch müssen wir aller Wahrscheinlichkeit nach komplett auf Importe zurückgreifen. Ein ähnliches Bild bietet sich bei den

Bio-Abokiste ecocion

Tomaten, nur Cherrytomaten von unserem Erzeuger, dem Biolandbetrieb Sozialer Ökohof sind noch regional lieferbar, andere Tomaten kommen nun nur noch aus Holland oder Spanien. Auch die Gurkensaison ist regional nun beendet, die frei werdenden Flächen wurden nun mit Feldsalat bestückt. Von den regionalen Mini- Kiwis haben wir leider nicht ausreichend bekommen, um alle Bestellungen zu erfüllen. Wir haben schon
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Actinidia arguta, kommen auch von hier

Moin moin,

In dieser Woche brennen wir, zum nahenden Winteranfang und dem damit verbundenen Ende der hiesigen Wachstumsperiode, nochmal ein Feuerwerk der regionalen Köstlichkeiten ab. Von unserem Erzeuger, dem Biolandbetrieb Obstgarten zur alten Schule haben wir in dieser Woche endlich den gelben Strahlengriffel  in unseren Abokisten-Zusammenstellungen. Über 10 Jahre haben die Pflanzen gebraucht, um sich an unser

Regionale Mini Kiwi BVH vom Obstgarten

schönes norddeutsches Klima zu gewöhnen, seit 2 Jahren tragen sie nun erste Früchte.  Die Mini-Kiwi (Actinidia arguta), auch japanische Stachelbeere genannt, kann mit Schale verzehrt werden. Schon im letzten Jahr hatten wir mehr Anfragen als Früchte, das Angebot ist auch in diesem Jahr, aller Wahrscheinlichkeit nach, auf eine Woche begrenzt. Auch eine kleine Menge an Esskastanien haben wir vom Obstgarten im Programm, und natürlich ihre regionale blaue Traube. Wir haben für unsere Zusammenstellungen eine kleine
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Wer Schmetterlinge mag, findet Raupen auch nicht doof

Moin moin,

Nicht nur wir mögen die Blumenkohlköpfe von unserem Erzeuger, dem Biolandbetrieb Karl Heinz Hanken,  auch der Kohlweißling schätzt die spritzmittelfreien Kohlköpfe sehr. Die Raupen hatten sich aus reiner

Blumenkohl von Hein BVH

Bioland Blumenkohl BVH von Hein

Selbsterhaltung ins Innere des Kopfes zurückgezogen, so dass wir sicherlich nicht alle Raupen entdeckt und entfernt haben werden. Unsere Raupensuchaktion hat bei einigen sehr jungen Kundinnen bei uns im Bioladen für interessante Diskussionen gesorgt. Die drei jungen Mädels ( ca.11 Jahre ) waren sich nach kurzer Zeit recht sicher, dass unsere Raupen- Sammelaktion Blödsinn ist, da  sich eigentlich kein Mensch über die Raupen aufregen sollte. Denn es wäre ja sehr traurig, dass es immer weniger Kohlweißlinge gibt, da müssten wir halt mal mit den Raupen teilen, zumal wir die Blätter ja sowieso nicht essen. Ihre Lösung war recht simpel, Raupe vorsichtig aufsammeln, in eine geschützte Ecke des Gartens bringen, damit sie sich verpuppen kann, den Kohlkopf waschen und im nächsten Jahr können wir uns über mehr Schmetterlinge freuen….. Da war Widerspruch zwecklos…wer den Blumenkohl trotzdem nicht verwerten möchte, möge sich bitte bei uns melden ;) Wenn wir genauer hinsehen, haben die Kurzen im Grunde ein großes Problem genau benannt. Die optische Qualität bei Lebensmitteln spielt im Lebensmitteleinzelhandel eine wesentliche Rolle. In nahezu allen landwirtschaftlichen Betrieben werden Unmengen an Waren nur aufgrund

Schein oder Sein?

optischer Mängel aussortiert und vernichtet, da die Kunden/Innen nur optisch einwandfreie Ware haben wollen, was unter anderem zu hohen wirtschaftlichen Verlusten bei den Erzeugern führt. Dies bezieht sich auch keineswegs nur auf konventionell wirtschaftende Betriebe, auch die biologische Landwirtschaft ist teils gezwungenermaßen   ( Handels-klassenverordnung), aber vor allen Dingen auch eigenverschuldet in eine große Sackgasse gekommen. Bio ist schon lange salonfähig geworden und konkurriert mit den rein auf optische Qualität gezüchteten konventionellen Hochleistungs- Sorten um die Gunst der Verbraucher/Innen. Mit dem Aufkommen des “ Biobooms“ wurden, leider nicht zuletzt aus Profitgedanken heraus, einige grundlegende Basics über Bord geworfen. Bio sollte schnellstmöglich aus der  kleinen Bioladenszene heraus in den großen Lebensmittel- Einzelhandel, so kommt es zum Beispiel jetzt zu den Problemen mit den CMS- Kohlsorten ( hier geht’s zum Artikel ). Nun erst wird langsam, gezwungenermaßen, umgedacht und aufgeklärt,  diese wunderschönen  Blumenkohl- oder auch Broccoliköpfe, die makellosen Äpfel sind einfach nicht die Realität. Diese optische Qualität ist nur durch einen immensen Aufwand,  ein fragwürdiges Züchtungsverfahren ( CMS) und großen Mengen an Ausschuss zu realisieren. Die ausschlaggebende sensorische und vor allen Dingen die Qualität und Menge der Inhalte hat nichts mit dem äußeren Schein zu tun. Nicht zuletzt  müssen auch wir wieder anfangen, Lebensmittel aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, aber natürlich haben Schädlinge und Co trotzdem erst mal nichts auf den Waren verloren. Neu in dieser Woche, Postelein, der Apfel Cox Orange, der Apfel Boscoop, besonders empfehlen wir unser Wochenangebot an Shiitake Pilze, wir können hier das kg nahezu 5€ günstiger als gewohnt abgeben, da wir die Pilze direkt von der Bioland Pilzzucht Adelhorn beziehen. Die Pilze werden kaum geerntet schon  bei Ihnen eintreffen. Vom Apfel Ambassy haben wir uns nun verabschiedet, im Wochenangebot haben wir nun die Sorte Elstar in Demeter Qualität aus dem Alten Land.

Eine Gesamtübersicht über unser aktuelles Obst- und Gemüseangebot ( gültig ab dem 16.10.2013-22.10.2013 ) finden Sie hier Web-ECO-Download-O-G-Kw-13-42 oder wie immer in unserem Onlineshop.

Eine neue tolle Oktober-  Bioladen- Angebotsübersicht finden Sie hier : zu den Monatsangeboten

Als Brot der Woche in der Kw 42 haben wir das Knusperdinkel:

Dinkelvollmehl*, Dinkelflocken*, Trinkwasser, Dinkelbackferment*, Quellstück (Sonnenblumenkerne*, Leinsaat*, Sesamsaat*), Hefe*, Meersalz (*aus kontrolliert biologischem Anbau)

Für unsere Obst- und Gemüse- Abokisten der Kalenderwoche 42 haben wir als Vorschlag eingeplant: weiße kernlose Trauben EG-Bio, Steckrüben BVH  (mit gutem kinderfreundlichen Rezept), Shiitake Pilze BVH, regionale Cherrytomaten Ökohof BVH, den Apfel Elstar RN Demeter, Fair Trade Bananen, Möhren BVH,  Avocado EG-BIO und Kartoffeln Leyla BVH von Hein . Für unsere explizit regionale Abokisten-Zusammenstellung haben wir in dieser Woche anstelle der Trauben, Avocado und Bananen: regionale Birnen, Postelein und Kohlrabi BVH eingeplant, natürlich haben wir auch hier ein  gutes kinderfreundlichen Rezept dabei,  auch in der ersten Zusammenstellung sind ansonsten  alle Waren  aus der Region!!! Natürlich können wir auch in der regionalen Kistenzusammenstellung  nach Wunsch Südfrüchte oder anderes integrieren. Selbstverständlich werden wir wie immer alle uns bekannten Vorlieben, Abneigungen, Wünsche, konkreten Bestellungen und Unverträglichkeiten beachten und umsetzen. Zur Abokistenübersicht.

Eine schöne erholsame Ferienzeit wünschen

Olaf und Stefan!

Gevatter Frost erwacht

Moin moin,

In dieser Woche werden wir bei den Abokisten-Zusammenstellungen unseren Schwerpunkt auf Ware von unserem Erzeuger, dem Biolandbetrieb Karl Heinz Hankenaus Goldenstedt ( grob bei Vechta ) legen. Hein ist einer unserer Haupt- Lieferanten, von ihm beziehen wir all unsere Kartoffeln, einen Großteil des

Blumenkohl von Hein BVH

Bioland Blumenkohl BVH von Hein

Kohlgemüses und auch unsere Salate. Wir arbeiten mit Hein nun schon fast 10 Jahre zusammen ( bald hat Ecocion runden Geburtstag !!!). Er beliefert uns wie all unsere regionalen Erzeuger direkt, hauptsächlich vermarktet er seine Waren über den Naturkostgroßhandel, einmal in der Woche öffnet er zusätzlich seinen kleinen Hofladen. Schon  über 25 Jahre bewirtschaftet er seine Äcker streng biologisch, über die EG-Bio Verordnung hinaus ist er nach Biolandrichtlinien zertifiziert. Umgeben von Massentierhaltung und konventioneller Landwirtschaft ist er ein kleiner Exot. Wie all unsere regionalen
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Feiertagskaramelle und Liefertagsverschiebung

Moin moin,

Familienintern haben wir für diese Woche aus pädagogischen Gründen bei den Kurzen die Zahnbürsten gegen Gemüsebürsten ausgetauscht, da unsere Kinder ( wie sicherlich auch viele andere )  in dieser Woche vom

Regional ist erste Wahl

Kramermarktsumzug bergeweise olle Karamellen mit nach Hause schleppen werden. Auch bei unseren Kistenzusammenstellungen haben wir aus diesem Grund eine etwas rustikalere Variante gewählt. Der von uns eingeplante Zuckermais ist nicht nur sehr lecker, beim Abknabbern des selbigen lösen sich hoffentlich  auch die letzten Reste des Zucker- Belags von den Zähnen. Auch schwingt  in dieser Woche bei den Abokistenzusammenstellungen ein wenig Wehmut mit, viele Waren wird es jahreszeitbedingt nun letztmalig aus der Region geben, bei einigen Produkten beginnen wir nun wieder mangels regionaler Masse zweigleisig zu fahren. Mit dem Herbst und dem nahenden Winter werden nun in den nächsten Wochen die Unterschiede zwischen unseren explizit regionalen Zusammenstellungen und unserer  „Standart“-
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Kuri-kabocha, passt gut zum Herbst

Moin moin,

In dieser Woche werden wir von unserem Erzeuger, dem Biolandbetrieb Sozialer Ökohof aus Papenburg eine schöne Partie Hokkaido Kürbisse                      ( Japanisch , kuri-kabocha ) für unsere Abokisten-

Regionaler Bio Hokkaido

Zusammenstellungen einplanen.

Gegen 1878 wurden erstmals Kürbisse (die bis dato in Japan nahezu unbekannt waren) auf die japanische Insel Hokkaido gebracht. Findigen japanischen Landwirten gelang es hier, die Kürbissorte Hokkaido aus den vormals harten und geschmacksneutralen anfänglichen Kürbissorten zu züchten. Mittlerweile hat sich der Hokkaido als eine der bekanntesten und beliebtesten Kürbissorten europaweit durchgesetzt. Der Hokkaido kann samt Schale genutzt werden, nur die Kerne und Fasern sollten vor einer Verwendung entfernt werden. Frostfrei gelagert ( nicht unter 10 Grad ) halten sich unbeschädigte Exemplare mehrere Monate, der Geschmack ist angenehm nussig, die getrockneten Kerne können im nächsten Jahr im eigenen
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Bananenerzeuger aus Ecuador zu Gast, Fair Trade, Chancen für alle ?

Moin moin,

Ganz passend zu unserer letzten Abokistenzusammenstellung kommen im Rahmen der “ Fairen Wochen“ am Donnerstag, den 19. September Rosairo Samaniego und Yony Yanzaguano von BanaFair nach Huntlosen ( zu unserem Naturkost Großhandelspartner Kornkraft Hosüne ) und werden über Anbaubedingungen in Ecuador und darüber, was Fair Trade für ihre Lebens-und Arbeitsbedingungen im Bio-Bananenanbau bedeuten, berichten.

  1. Was bringt Fairer Handel, wie leben die Menschen?
  2. Bio-Anbau bei UROCAL
  3. Wie sind die Löhne/Preise, wer bekommt was?

    Fair Trade Bananen

    Fair Trade Bananen

  4. Welche Ziele und Programme verfolgt UROCAL?
  5. Was macht eigentlich BanaFair?
  6. Wie kommen die Bananen von Ecuador nach Huntlosen ?

Als Kunde/Kundin von Ecocion haben Sie die Möglichkeit in lockerer Runde mit den beiden ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung findet am 19. September um 19:30 bei Kornkraft , Am Forst 36, 26197 Großenkneten, im Alten Kesselhaus statt, von Oldenburg sind es ca. 20 Minuten mit dem Auto oder auch 15 Minuten mit der Bahn. Zeitlich werden wir es leider nicht schaffen, eine gemeinsamme Anfahrt zu organisieren, verbindliche
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