Vor einigen Jahrhunderten war es gesicherte Erkenntnis, dass die Welt eine Scheibe ist, nur langsam setzte sich die Ahnung durch, das es eben doch nicht so ist.
Bis heute wird erbittert wissenschaftlich darum gestritten, ob die nachgewiesenermaßen signifikant erhöhte Krebshäufigkeit im nahen Umfeld von Atomkraftwerken etwas mit den Kraftwerken zu tun hat. Es lässt sich bis heute wissenschaftlich nicht sicher beweisen, da unter anderem entsprechende Langzeitstudien fehlen. Hier wird die Beweislast umgekehrt, nicht die Akw- Betreiber müssen nachweisen, dass der Betrieb gefahrlos für die Umwelt ist sondern die Geschädigten und das ist leider so nicht machbar, da vielerlei Faktoren ursächlich sein können. Da es sich nicht nachweisen lässt, gelten Atomkraftwerke, wenn alle Grenzwerte eingehalten werden, als sicher. Krebserkrankungen hin oder her.
In eine ähnliche Kerbe schlugen in der letzten Woche nahezu bundesweit alle größeren Tageszeitungen, die mit einer längst bekannten Studie aus den USA nachweisen wollen, dass biologische Lebensmittel nicht gesünder seien als konventionell erzeugte Waren.
Natürlich mussten sie alle schon am Rande zugeben, dass die Erzeugung biologischer Lebensmittel besser für die Böden und Tierwelt sei, aber darum ging es diesen Artikelschreibern nicht.
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